Dein Retter aus der Angstspirale

Wir alle haben schmerzhafte Erlebnisse erfahren in unserem Leben. Ganz viele davon schon als Kind andere zu einem späteren Zeitpunkt. Wenn der Schmerz in uns präsent ist und uns überwältigt, dann kann es passieren, dass ein Teil in uns Schlüsse aus der Situation zieht und unbewusst Entscheidungen trifft.

Einige der typischen daraus folgenden Glaubenssätze lauten:

  • Ich kann mich auf niemanden außer mir selbst verlassen
  • Das Leben ist schmerzhaft und gemein
  • Andere Menschen sind gemein
  • Gott ist nicht gerecht, wenn er so etwas zu lässt
  • Ich kann dem Leben nicht vertrauen
  • Ich kann Gott nicht oder nicht mehr vertrauen

Diese tief verankerten Muster beeinflussen permanent unser Leben und die Art und Weise wie wir handeln. Zum Beispiel besteht hier ganz oft ein Kontrollbedürfnis. Aus Unsicherheit hat man das Gefühl von nun an alles kontrollieren zu müssen, denn verlassen kann man sich ja nicht, das hat man ja schon gelernt. Wird ein gewisses Level an Unsicherheit erreicht und zusätzlich noch verlernt seine Gefühle zu fühlen und anzunehmen und seine Bedürfnisse zu berücksichtigen, dann kommt es bei vielen Menschen zu ausgewachsenen Ängsten.

Einer der Hintergründe warum das so ist, ist dass wir evolutionsseitig viel mehr Fokus auf negative Dinge legen. Wir können 100 mal erlebt haben, dass wir unserem Partner vertrauen können, aber das eine Mal, wo er uns verletzt hat durch sein Verhalten, das bleibt in der Erinnerung eingebrannt und daraus schmieden wir meist unser neues Bild der anderen Person. In der Folge suchen wir unterbewusst im Außen immer wieder Bestätigung unseres Bildes.

Das betrifft nicht nur unsern Partner. Es sind auch andere Menschen für unser Leid verantwortlich, unsere Eltern, unsere Geschwister, der Chef, der nicht sieht wie viel ich leiste, die Kollegin, der alles zuzufliegen scheint.

Vielleicht auch die Politik oder das Gesundheitswesen?

Ohne es zu bemerken rutschen wir in eine Opferrolle und geben die Verantwortung dafür ins Außen ab. Das ist insofern fatal, als das wir solange wir das Konstrukt so aufrecht erhalten, keinerlei Einfluss darauf haben, wie es uns geht. Die anderen müssten einfach nur… sein, dann wäre alles gut. Weit gefehlt. Manchmal begeben wir uns auch auf eine endlose Suche nach dem Retter. Wenn dieses Medikament nur helfen würde oder diese Therapie. Tut sie es nicht, ist der Arzt oder wer auch immer schuld und wir ziehen uns eine Weile enttäuscht zurück, bevor wir uns auf die Suche nach dem nächsten Retter machen.Vielleicht ein neuer Job? Jetzt wird bestimmt alles anders, die waren so nett im Bewerbungsgespräch. Aber nach ein paar Wochen oder Monaten stellst man fest, dass wieder keiner sieht wie sehr man sich doch aufopfert und anstrengt. Und auf den Kollegen, der jeden Tag pünktlich den Stift fallen lässt, ist man mittlerweile wütend.

Für viele Menschen geht das ihr gesamtes Leben so weiter und nach jeder Enttäuschung und zerplatzter Hoffnung geht es ihnen schlechter, sie werden verbittert, schimpfen auf Gott und die Welt und fühlen sich missverstanden.

Wichtig ist hier zu verstehen, dass wir dieses Bild erschaffen haben und das es nicht den Tatsachen entspricht. Wenn wir den Dingen unbewusst ihren Lauf lassen, entsteht ganz leicht ein solcher negativer Kreislauf.

Was wenn wir diese Wiederholung der Ereignisse nur in uns verändern können? Was wenn das Problem gar nicht im Außen liegt? Was wenn wir nur die Verbindung zu uns selbst und unserer Wahrheit verschüttet haben?

Erst in dem Moment, wo wir verstehen, dass wir alleine selbst verantwortlich sind, dafür wie es uns geht, erst ab dem Moment haben wir die Zügel wieder in der Hand, um alles zu verändern, nach unseren Vorstellungen. Denn wir selbst sind unser Retter! Niemand kann Gefühle von außen in uns hinein machen. Jede Reaktion auf ein Ereignis wird gesteuert von unserer Interpretation der Fakten und erst diese Interpretation führt zu Gefühlen.

Die gute Nachricht ist, wir können das umprogrammieren. Ja es ist ein Prozess und ja es bedarf zunächst aktiver Arbeit an den Glaubenssystemen, alten Verletzungen und der Bewusstwerdung, bevor hier eine Veränderung erreicht werden kann. Und ja es kann sein, dass du hierfür an der ein oder anderen Stelle Hilfe benötigst.

Praxistipp: Um den Fokus ganz bewusst auf positive Dinge zu lenken und die Schwingung zu erhöhen ist DANKBARKEIT ein wunderbarer Einstieg. Nehmt euch jeden Tag zwei bewusste Minuten um euch zu überlegen, wofür ihr alles dankbar seid. Ihr könnt das auch aufschreiben

Was wäre wenn es nicht mehr vom außen abhängig ist, ob du dich sicher fühlst, wenn das Gefühl ganz tief aus dir heraus kommen würde und somit deine Angst überflüssig wäre?

Was wenn du nicht mehr alles kontrollieren müsstest oder dich ständig bemühen müsstest, alles richtig zu machen und Leistung zu bringen? Hast du eine Ahnung, wie viel Energie dann frei werden würde?

Wie hättest du die Frage, wer dich aus deiner Angst retten kann vor diesem Artikel beantwortet und wie lautet deine Antwort jetzt?


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