Die Rolle des Körpers bei Ängsten

In unserer westlichen Gesellschaft werden Körper und Psyche oft getrennt wahrgenommen. Es kümmern sich unterschiedliche Ärzte um die einzelnen Themen. Mit einem Gastroenterologen würde man vermütlich nicht über eine Angststörung reden.

Ich persönlich halte das für schwierig, denn wir sind ein ganzheitliches System und können bestimmte Organe und Regionen unseres Körpers nicht einfach isoliert voneinander betrachten.

Prinzipiell lassen sich zwei Arten von körperlichen Beschwerden, die mit Ängsten in Zusammenhang stehen unterscheiden: (auch wenn die Grenzen fließend sind):

  • Typ 1: Die Angst und die permanente Überreizung des Nervensystems haben körperliche Symptome zur Folge.
  • Typ 2: Körperliche Themen, die dein System so belasten können, dass es dadurch zu Überreizung und Ängsten und Anspannung kommt.

Die erste Kategorie ist eigentlich immer in der ein oder anderen Form vorhanden, wenn man über längere Zeit in einer Angstspirale hängt. Der Körper ist dann in einem Kampf-/Flucht Zustand, der früher auch für genau so etwas gedacht war. Der Kern dieser Reaktion ist, dass sie für sehr kurze Zeit ausgelegt ist und in diesem Zeitraum das Maximum an Energie zur Verfügung gestellt werden soll. Das geht dann wissenschaftlich belegt auf Kosten von in dem Moment nicht lebensnotwendigen Funktionen wie der Verdauung, dem Immunsystem usw. Da die Evolution aber nicht voraussehen konnte, dass wir in unser Gesellschaft permanent Stressreizen ausgesetzt sind, kommt es hier auf Dauer zu verschiedensten Symptomen wie z.B. Verdauungsproblemen, Hormondysbalancen, Schlafstörungen, Verspannungen und einer ganzen Reihe weiterer Folgererkrankungen.

Die gute Nachricht ist, dass wenn dies alles die Folge der dauerhaften Anspannung ist, dies auch mit der Zeit vergeht, wenn es einem gelingt, das Nervensystem zu beruhigen und wieder in einen regenerativen Zustand zurückzuführen.

Oft geschieht es, dass Menschen sich mit den Ursachen ihrer Ängste nicht beschäftigen wollen und dann der Hoffnung verfallen, dass eine bestimmte körperliche Störung die Ursache ist und sie mit nur einer Pille alle ihre Ängste wieder los werden. Aus meiner persönlichen Sicht, wird dies so nicht funktionieren. Was aber durchaus Sinn machen kann, ist den Körper auf dem Weg zum Gleichgewicht zu unterstützen.Hier können auch Nahrungsergänzungen sinnvoll sein.

Das kann zum einen mit diversen Tools zur Entspannung erfolgen als auch mit natürlichen Substanzen, die beruhigende Wirkung haben. Drei dieser Methoden beschreibe ich in meinen kostenlosen Soforttipps (bit.ly/soforttipps). Außerdem habe euch unter bit.ly/NahrungsergaenzungbeiAngst, die aus meiner Sicht wirkungsvollsten Substanzen kostenlos als PDF zusammen gestellt.

Kommen wir zur zweiten Gruppe, den Belastungen des Körpers, die tatsächlich dazu führen können, dass das Nervensystem im Stressmodus verharrt. Hier sind in erster Linie Dinge wie Schwermetallbelastungen und andere Vergiftungen, chronische Infektionen und Entzündungen, jegliche Störungen im Darm sowie Sonderthemen wie die Schilddrüse zu nennen. Es gibt natürlich noch einige mehr.

Diese Themen bedürfen tatsächlich einem besonderen Augenmerk insbesondere dann, wenn man mit der Arbeit an den psychischen Ursachen der Ängste keinen nachhaltigen Erfolg erzielen kann bzw. dann wenn konkrete Anlässe für solche Störungen vorhanden sind. Dies kann z.B. Zahnamalgam sein, welches Quecksilber absondert oder der Zustand des Darmes nach mehreren Antibiotikabehandlungen.

In diesen Fällen sollte das körperliche Thema begleitend zur psychischen Bearbeitung der Ängste behoben werden. Auch hier warne ich davor, z.B. der Zahnfüllung die alleinige Schuld an den Ängsten zu geben. Nicht jeder mit Amalgamfüllungen hat Probleme mit Ängsten oder Panik. Denn aus meiner persönlichen Sicht müssen auch verschiedene psychische Aspekte erfüllt sein, damit sich eine ausgewachsene Angstproblematik entwickeln kann. Zu diesen klassischen Wurzelfaktoren zählen ein mangelhaftes Urvertrauen, fehlende Selbstliebe, starkes Kontrollbedürfnis, Perfektionismus und ausgeprägter innerer Kritiker, um nur die häufigsten zu nennen.

Zusammengefasst heißt dies. Die psychischen Ursachen für Ängste müssen, um diese nachhaltig aufzulösen immer angegangen werden. Daraufhin kann sich das System entspannen und es werden sich nach meiner Erfahrung diverse körperliche Symptome von selbst lösen insbesondere die der oben beschriebenen Kategorie 1.

Sollte dieses Vorgehen ins Stocken geraten und/oder körperliche Symptome sich nicht bessern bzw. sind Auslöser identifiziert worden, so sollten diese parallel idealerweise auf natürlichem Weg nebenwirkungsarm behandelt werden. Hierzu empfiehlt es sich einen Facharzt für Naturheilkunde oder erfahrenen Heilpraktiker hinzuziehen.

Ich wünsche euch allen viel Erfolg auf eurem Weg aus der Angst.


Bist du bereit die Ursachen deiner Ängste ehrlich anzuschauen und aufzulösen, dann ist vielleicht mein Online Programm AngsTransformation etwas für dich, welches im Mai/Juni 2020 in die nächste Runde geht. Ob es danach dieses Jahr nochmal stattfindet, kann ich noch nicht genau sagen.

Wenn das für dich stimmig klingt, kannst du dich hier unverbindlich in die Warteliste eintragen, um Infos zu erhalten, sobald es hier News gibt.

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