3 Gründe, warum Menschen extreme Ängste entwickeln

Ich stelle euch heute die Top 3 Ursachen von starken Ängsten vor. Aber eins vorweg, es ist nie nur einer dieser Punkte sondern immer eine Kombination aus mehreren Faktoren, die zu einer ausgewachsenen Angstproblematik führen und das sind auch nur die drei bedeutendsten aus meiner Sicht.


Wer in dieses Thema und die Zusammenhänge tiefer einsteigen will, denn es gibt noch einiges mehr an Gründen, der kann sich noch bis 02.02.2020 zum kostenlosen Online Minikurs – In 5 Tagen deine Angst verstehen anmelden. Ich freu mich auf euch: Hier anmelden


TOP 3 Gründe für Ängste:

  1. Gestörtes Urvertrauen
  2. Stress
  3. Teufelskreis der Angst

Gestörtes Urvertrauen

Wenn jemand starke Ängste entwickelt, steckt tief in ihm drin ein Gefühl von Unsicherheit. Das Urvertrauen wurde an irgendeinem Punkt in der Vergangenheit erschüttert und abgespeichert, dass die Welt nicht sicher ist, dass es gefährlich ist, dass man aufpassen und kontrollieren muss. Dazu muss es kein ausgewachsenes, gewaltvolles Trauma gegeben haben. Meine Generation in der ehemaligen DDR wurde beispielsweise als Baby der Mutter im Krankenhaus weggenommen und lag auf Station und wurde nur in einem festen Rhythmus gefüttert bzw. gestillt. Allein das kann für massive Irritation beim Neugeborenen führen. Es war 9 Monate behütet im Bauch der Mutter und sie ist das einzige was es kennt. Plötzlich ist da Licht und Krach und eine ganz neue Welt und die einzige sichere Bezugsperson ist nicht da. Selbst wenn das Baby vor Hunger schrie, dann wurde gewartet, bis es an der Zeit war. Ein Baby ist aber zu 100% abhängig und hat kein Zeitgefühl und solche Erfahrungen können tatsächlich dazu führen, dass die Welt als bedrohlich und sogar lebensgefährlich wahrgenommen wird. Das ist aber nur ein Beispiel von vielen. Auch die Geburt selbst kann schon für ein Trauma sorgen und unzählige weitere Erlebnisse. Dafür bedarf es nicht unbedingt einem schwierigen Elternhaus.


Die Ursache ist versteckt; die Auswirkung ist für alle sichtbar.

OVID

Stress

Damit sich eine Angstproblematik entwickeln kann, ist immer irgendeine Form von Stress beteiligt. Das kann körperlicher und seelischer Stress sein. Egal ob im Job, in Beziehungen, Schlafmangel, Konflikte oder Schicksalsschläge mit denen wir hadern. Ein ZU VIEL führt immer zu einer Art Überforderung. Der Körper rutscht in den Stressmodus, der früher mit Kampf oder Flucht das Überleben gesichert hat. Im Fall von Angstbetroffenen bleibt dieser Stress- Ausnahmezustand aber über längere Zeit bestehen, was fatale Folgen hat. Denn der Körper ist an der Stelle darauf ausgelegt so viel Energie wie möglich bereit zu stellen um zu fliehen. Dafür legt er andere wichtige Funktionen lahm wie z.B. das Immunsystem oder bestimmte Verdauungsvorgänge. Dadurch, dass diese Energie aber normalerweise nicht genutzt wird und die Stressfaktoren über längere Zeit bestehen, bleibt das System im angespannten Modus und ist somit viel leichter und schneller anfällig für Angst und Panik. Dies ist zum Beispiel auch die Ursache für die starke Unruhe, die viele empfinden und genauso für einen erhöhten Puls und Herzschlag.

Teufelskreis der Angst

Wenn ich nun Angstsymptome habe, dann beunruhigen diese mich in der Regel und ich versuche diese los zu werden. Das versetzt einen wiederum in Stress und so kommt es zu einer Art Teufelskreis, in dem die Angst vor der Angst und die Reaktion bei auftretender Angst erneut zu Triggern für die gleichen Symptome werden. Daher ist ein Kernpunkt beim Ausstieg aus Ängsten, diesen Teufelskreis zu durchbrechen.


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